7. Forum Diakoniewissenschaft am 5. November 2010

„Demographischer Wandel und kulturelle Öffnung“

120 Führungskräfte aus dem ganzen Bundesgebiet diskutierten Fragen strategischer Personalpolitik und Chancen von Diversity-Management in der Sozialwirtschaft.

In ihrem Hauptvortrag zeigten die Diversity-Expertin, Dr. Christine Watrinet (Holzgerlingen) und Dr. Günther Vedder, Wissenschaftler im Bereich Betriebswirtschaftslehre der Universität Trier, die sozialen, kulturellen, politischen und religiösen Aspekte von kultureller Öffnung und Diversity-Management auf.

Bielefeld (IDM). Fachkräftemangel und Fragen der Demographie bei Personal und Kunden sind drängende Fragen auch in der Diakonie und der gesamten Sozialwirtschaft. Vor diesem Hintergrund hat das junge Institut für Diakoniewissenschaft und DiakonieManagement (IDM) an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel sein diesjähriges Forum unter diesen Fokus gestellt. „Wir haben schon lange in unseren diakonischen Unternehmen Mitarbeitende aus unterschiedlichen kulturellen und auch religiösen Hintergründen. In dieser Vielfalt liegt eine große Herausforderung, aber auch eine ebenso große Chance", sagte der Institutsdirektor, Pastor Prof. Dr. Udo Krolzik, in seiner Begrüßung.

Aus dem gesamten Bundesgebiet waren rund 120 hochrangige Vertreter aus Kirche und Diakonie angereist. In ihrem Hauptvortrag zeigten die Diversity-Expertin, Dr. Christine Watrinet (Holzgerlingen) und Dr. Günther Vedder, Wissenschaftler im Bereich Betriebswirtschaftslehre der Universität Trier, die sozialen, kulturellen, politischen und religiösen Aspekte von kultureller Öffnung und Diversity-Management auf.

Welche praktischen Auswirkungen bereits heute in großen Einrichtungen der Diakonie in Ost und West zu spüren sind, wurde in den Kommentaren von Pastor Michael Bartels, Vorsteher des Pommerschen Diakonievereins Züssow und von Pastor Dr. Ingo Habenicht, stellvertretender Vorsitzender des Vorstands des Ev. Johanneswerks Bielefeld deutlich. Das christliche Profil zu wahren, wenn Personal und Kunden zunehmend einen ganz unterschiedlichen kulturellen und religiösen Hintergrund haben, ist eine der großen Herausforderungen in den kommenden Jahren. Ob dies zwangsläufig mit einem Profilverlust der Diakonie verbunden sein muss oder viel mehr zu einer, das Christentum seit jeher prägenden Vielfalt führen kann, wurde im Plenum engagiert diskutiert.

Am IDM werden Führungskräfte für Kirche und Diakonie ausgebildet. Sie können mit dem Master of Arts in DiakonieManagement oder mit der Promotion (Dr. diaconiae) in Diakoniewissenschaft abschließen.

 

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Hochkarätige Inputs lieferten die Referierenden beim 7. Forum Diakoniewissenschaft: Pastor Michael Bartels, Dr. Christine Watrinet, Dr. Günther Vedder, Pastor Dr. Ingo Habenicht, Pastor Prof. Dr. Udo Krolzik (v.l.n.r.).

 

 

 

Fotos: Maria Arndt

 

 

Ausgezeichnet: Mit ihren Masterarbeiten überzeugten die beiden Studierenden Hans-Werner Hinnenthal und Kai Becker und konnten sich über eine Auszeichnung der Professoren Dr. Matthias Benad, Dr. Udo Krolzik und Dr. Martin Büscher freuen.

 

V.l.n.r.: Prof. Dr. Udo Krolzik, Hans-Werner Hinnenthal, Kai Becker, Prof. Dr. Martin Büscher, Prof. Dr. Matthias Benad

Fotos: Maria Arndt

Institut für Diakoniewissenschaft und DiakonieManagement

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