Management-Konkretionen gestalten: Instrumente operativen Managements 2

17.-19. Mai 2018

Das Seminar vermittelt Ihnen Grundlagen für die Handlungsfähigkeit in zentralen betriebswirtschaftlichen Feldern der Unternehmensführung.

Dafür werden betriebswirtschaftliche und juristische Grundkenntnisse der relevanten Felder nahegebracht und zentrale Instrumente vorgestellt.

Weitere Informationen zu dem Seminar sowie zur Anmeldung finden Sie in folgendem Flyer: IDM-Modul Kompaktseminar 7_Mai.

Unsere Kompaktseminare bieten Ihnen die Möglichkeit, Einblick und Orientierung zu zentralen Themen diakonischen Managements zu bekommen. Einen Überblick aller Kompaktseminare und den nächsten Terminen finden Sie unter http://diakoniewissenschaft-idm.de/kompaktseminare.html.

Kompaktseminar: Management-Konkretionen gestalten: Instrumente operativen Managements 1

13./14. April 2018

Das Seminar vermittelt Ihnen Grundlagen für das Leitungshandeln in zentralen betriebswirtschaftlichen Feldern der Unternehmensführung.

Dafür werden betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse der relevanten Felder nahegebracht und zentrale Instrumente vorgestellt.

Weitere Informationen zu dem Seminar sowie zur Anmeldung finden Sie in folgendem Flyer: IDM-Modul Kompaktseminar 7_April

Unsere Kompaktseminare bieten Ihnen die Möglichkeit, Einblick und Orientierung zu zentralen Themen diakonischen Managements zu bekommen. Einen Überblick aller Kompaktseminare und den nächsten Terminen finden Sie unter http://diakoniewissenschaft-idm.de/kompaktseminare.html.

Kompaktseminar Werteorientiertes Management und diakonische Ethik

12.-14. April und

17.-19. Mai 2018

Führungsaufgaben in Diakonie und Kirche sind vielfältig mit Entscheidungsprozessen verbunden. Häufig stehen dabei Handlungsalternativen einander gegenüber, die mit unterschiedlichen Werten verknüpft sind. Welche Wege bietet die Ethik an, um zu Entscheidungen zu kommen? Wie können die Werte, die als zentral für Diakonie bestimmt werden, in Führungsentscheidungen eingespielt und berücksichtigt werden? Wie geht evangelische Ethik mit den vielen diffizilen Fragen an den Grenzen des Lebens angemessen um?

Das Seminar führt Sie in werteorientiertes Management und Kernfragen ethischer Entscheidungsmodelle sowie aktuelle Themen diakonischer Ethik ein.

Weitere Informationen zu dem Seminar sowie zur Anmeldung finden Sie in folgendem Flyer: IDM-Modul Kompaktseminar 3.

Unsere Kompaktseminare bieten Ihnen die Möglichkeit, Einblick und Orientierung zu zentralen Themen diakonischen Managements zu bekommen. Einen Überblick aller Kompaktseminare und den nächsten Terminen finden Sie unter http://diakoniewissenschaft-idm.de/kompaktseminare.html.

Öffentliche Fachtagung „Andere Räume“ 16.-17. März 2018

Das Institut für Diakonie- und Sozialgeschichte lädt herzlich zur öffentlichen Fachtagung “Andere Räume” mit dem Thema “Evangelische Anstalten als Musterkolonien: Raumgeschichtliche Aspekte diakonischen Handelns” ein.

Diese findet von Freitag, 16. März, bis Samstag, 17. März 2018, statt.

Weitere Informationen zur Tagung sowie zur Anmeldung finden Sie im folgenden Flyer: IDSG-Flyer Fachtagung

Bericht vom 14. Forum Diakoniewissenschaft: »Gemacht wird, was refinanziert ist?!«

„Gemacht wird, was refinanziert ist?!“

Diakonische Einrichtungen können von Sozialunternehmen lernen

ak-2017-idm-forum

Rund 130 Wissenschaftler und Führungskräfte diskutierten beim Forum Diakoniewissenschaft. Auf dem Foto sind Gastreferenten und die Organisatoren der Fachtagung, von links: IDM-Direktorin Prof. Dr. Beate Hofmann, Ingo Dreyer (Verband Diakonischer Dienstgeber Deutschland), Prof. Dr. Udo Krolzik (IDM), Dr. Hendrik Höver (IDM), Patrick Ruf (BonVenture), Prof. Dr. Karin Kreutzer (EBS Universität) und Prof. Dr. Martin Büscher (IDM) WEITERE FOTOS vom IDM-Forum gibt es honorarfrei auf Anfrage: a.kroeger@akpr.de

Bielefeld. Vom 14. Forum Diakoniewissenschaft in Bethel kommen deutliche Botschaften. Führungskräfte in der Diakonie wollen mehr soziales Unternehmertum fördern. Außerdem sollen sich Unternehmerpersönlichkeiten innerhalb diakonischer Organisatonen besser entfalten können.

Rund 130 Fachleute, Manager und Wissenschaftler aus Deutschland beteiligten sich an der Fachtagung im Assapheum am Bethelplatz. Das Institut für Diakoniewissenschaft und DiakonieManagement (IDM) der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel hatte bereits in der Einladung eine provokante Formulierung gewählt: Gemacht wird, was refinanziert ist?! Neue Finanzierungsmodelle und soziales Unternehmertum in der Diakonie.

„Das hat Diskussionen angeregt über alternative Finanzierungsformen abseits der klassischen Refinanzierung in der Diakonie“, berichtet Dr. Hendrik Höver vom IDM, der gemeinsam mit Professor Dr. Udo Krolzik das diesjährige Forum thematisch vorbereitete.

Während des Forums wurde bei den Diskussionen deutlich, wie schwer und herausfordernd es für diakonische Einrichtungen ist, neue Wege zu gehen. Krolzik: „Fraglich war, ob sich Sozialunternehmer in den klassischen Strukturen einer großen Einrichtung entwickeln können oder ob sie die Unternehmen verlassen müssen.“

Beispielsweise beschrieb Professorin Dr. Karin Kreutzer von der EBS Universität für Wirtschaft und Recht in Wiesbaden in ihrem Redebeitrag die Chancen und Grenzen von Sozialunternehmertum. Und der Investment-Analyst Patrick Ruf von BonVenture aus München erklärte anhand von Beispielen, wie privates Kapital als Finanzierungsquelle in die Sozialwirtschaft einfließen kann. „Wir sind davon überzeugt, dass es viele Ideen und Geschäftsmodelle gibt, die mit privaten Kapital gefördert werden können“, sagte er.

Unternehmerin Rose Volz-Schmidt aus Hamburg gründete die gemeinnützige Gesellschaft „wellcome“, das zu den sogenannten Social Franchise Pionieren in Deutschland gehört und Angebote für Familien entwickelt. Zuvor arbeitete die gelernte Sozialpädagogin viele Jahre für eine diakonische Einrichtung. Doch ihre Idee familienunterstützender Angebote ließ sich innerhalb dieser Einrichtung nicht weiter entwickeln, weil das finanzielle Risiko und die unternehmerische Wachstumsstrategie ein kirchlich verfasstes Werk nicht akzeptieren kann.

Während der Tagung beschrieb Volz-Schmidt, mit welchen Hindernissen sie in ihrer Gründerzeit konfrontiert war und wie sie als Social Entrepreneur ihre Geschäftsidee finanzierte und gleichzeitig bürgerliches Engagement förderte. Heute sind nach eigenen Angaben rund 250 wellcome-Teams in 14 Bundesländern sowie in Österreich und in der Schweiz aktiv.

„Etablierte diakonische Einrichtungn können von Sozialunternehmen, die oft ähnlich kleiner Startups agieren, lernen“, ist Hendrik Höver überzeugt. Dazu gehöre, in der eigenen Organisation die Voraussetzungen zu schaffen, damit sich Unternehmerpersönlichkeiten mit ihren Ideen entfalten können.

Professor Krolzik empfiehlt Führungskräften: „Bedarfe wahrzunehmen und gemeinsam mit den Mitarbeitenden Projekte zu entwickeln. Die Topebene muss sich das Sozailunternehmertum zu eigen machen, ohne die geht´s nicht, aber möglichst viele Mitarbeitende sollten beteiligt werden.“

Im Rahmen des Forums gab es auch eine feierliche Würdigung der vom Institut für Diakoniewissenschaft und DiakonieManagement betreuten Masterarbeiten und Promotionen. IDM-Direktorin Professorin Dr. Beate Hofmann und Professor Dr. Martin Büscher übergaben die Urkunden zum Doktor der Diakoniewissenschaft (Dr. Diac) an Ronald Dossi, Christian Geyer, Frank Gutzmann, Ute Kahle, Thomas Ostrau, Udo Polenske, Roland Schöttler und Armin Vohr.

Weitere Infos:  www.diakoniewissenschaft-idm.de

 

foto moos

Berufung Th. Moos in Nachfolge von M. Benad auf den Lehrstuhl Diakoniewissenschaft und Systematische Theologie/Ethik

Das Kuratorium der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel hat den Heidelberger systematischen Theologen PD Dr. Thorsten Moos auf den Lehrstuhl für Diakoniewissenschaft berufen. Thorsten Moos hat den Ruf angenommen und wird ab Dezember 2017 seine Tätigkeit in Bielefeld aufnehmen. Dr. Moos leitet bei der Forschungsstelle der Ev. Studiengemeinschaft (FEST) in Heidelberg den Arbeitsbereich “Religion, Recht, Kultur” und habilitierte sich an der Theologischen Fakultät der Universität Heidelberg 2017 mit einer Arbeit über “Krankheit als Thema der Theologie”. Dr. Moos studierte zudem Naturwissenschaften (Physik und Mathematik) und ist Mitglied des Präsidiums des Deutschen Ev. Kirchentages (DEKT).

MB, 18/10/2017

International Conference for PhD-Students on Research in Diaconia / Internationale Konferenz für PhD-Studierende der Diakoniewissenschaft

Vom 21.-22. Juni 2017 lud das IDM, Kirchliche Hochschule Wuppertal/Bethel, zu einem internationalen Erfahrungsaustausch unter PhD-Studierenden der Diakoniewissenschaft nach Bielefeld ein. In diesem inspirierenden Rahmen präsentierten die Teilnehmenden aus Norwegen, Dänemark, der Schweiz, Namibia, Indonesien und Deutschland ihre Forschungsergebnisse und diskutierten unterschiedliche Zugänge zur Diakonie als Wissenschaft.

Die Teilnehmerin Irene Preuß hat dazu einen englischsprachigen Bericht verfasst, den Sie auf folgendem Link abrufen können: Bericht_International_Conference_Irene_Preuß

Außerdem können Sie einige bildliche Eindrücke der Veranstaltung mit den folgenen Fotos gewinnen:

gruppenbildposterpresentation with stiffoss hanssen dn eurichposterpresentationintensive Diskussion

„Herausforderung Inklusion“ – 5. Diakoniewissenschaftliche Konsultation in Wuppertal

„Herausforderung Inklusion“ – unter dieser Überschrift fand am 9. Oktober 2017 die 5. Diakoniewissenschaftliche Konsultation in Wuppertal statt. Die Konsultation ist eine Kooperation zwischen der Diakonie Wuppertal und der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel und wird vom Förderverein der Hochschule finanziell unterstützt. Nach der Begrüßung durch den amtierenden Prorektor Prof. Büscher und einer Einführung durch die Direktorin des Instituts für Diakoniewissenschaft und DiakonieManagement, Prof. Beate Hofmann, entwickelte der Dresdner Professor Ulf Liedke „Inklusion als Herausforderung für theologisches Denken“. Er entwickelte in seinem Vortrag Inklusion als Kommunikations- und Relationsbegriff und reflektierte theologische und ethische Perspektiven. Nach einer lebhaften Diskussion folgten drei Impulse aus Praxis und Forschung. Pfarrerin Christine Stoppig stellte die Arbeit der Aktion Menschenstadt, des Behindertenreferats des Kirchenkreises Essen vor, Stefan Pauls, Geschäftsführer der Lebenshilfe Wuppertal gab einen Einblick in die Berufswünsche und Träume von Mitarbeitenden der Werkstätten der Lebenshilfe. Ute Kahle präsentierte schließlich Ergebnisse ihrer Dissertation zu den Herausforderungen, die Inklusion an die Organisationen der Eingliederungshilfe stellt. Die intensiven Gespräche wurden nach der Schlussdiskussion bei einem Imbiss fortgesetzt.

Soeben erschienen: “Diakonische Unternehmen multirational führen” (Reihe Diakoniewissenschaft/Diakoniemanagement, Bd. 10)

Diakonische Unternehmen multirational führen
Grundlagen – Kontroversen – Potentiale

Herausgegeben von Prof. Dr. Beate Hofmann und Prof. Dr. Martin Büscher
2017, 356 S., brosch., 69,– €, ISBN 978-3-8487-4405-3
(Reihe Diakoniewissenschaft/Diakoniemanagement, Bd. 10)
http://www.nomos-shop.de/30414

FLYER_Diakonische Unternehmen multirational fuehren